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CMS Dokumentation

xXDaniXx edited this page Nov 21, 2013 · 31 revisions

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition Content-Management-System
  2. Wichtige Begrifflichkeiten
  3. Funktionen eines Content-Management-Systems
  4. Einsatzbereich
  5. System Beispiele

1 Definition Content-Management-System

Ein Content-Management-System, kurz CMS genannt, ist übersetzt ein "Inhaltsverwaltungssystem". "Ein Content Management System (CMS) ist ein System zur benutzerfreundlichen und komfortablen Verwaltung von Inhalten. Die Inhalte wie Bilder, Texte, Anwendungen etc. werden in einer Datenbank und in Unterordnern gespeichert und können dem Anwender über eine Benutzeroberfläche einfach zugänglich gemacht werden." Dies bietet dem Nutzer den Vorteil, dass nur sehr wenig Programmierkenntnisse vorausgesetzt werden und der Hauptfokus auf dem Pflegen der Inhalte liegt.

Quelle: http://spd-schoeffengrund.de/index.php/service/downloads/31-misc/allgemein/55-unser-cms-joomla

2 Wichtige Begrifflichkeiten

Frontend und Backend

Die wohl typischste Eigenschaft eines Content-Management-Systems ist wohl, dass es aus einem Frontend und einem Backend besteht. Das Frontend entspricht der üblichen Html-Seite, die der Endnutzer von allen Internetpräsenzen im Internet findet. Die Darstellung baut sich aufgrund der Daten, die in einer Datenbank gespeichert werden, aufgebaut. Der Unterschied zu einer "normalen" Internetpräsenz aus purem html-Code ist das Backend. Das Backend zeigt sich als administrative Oberfläche, auf der Daten neu eingespeichert, geändert und gelöscht werden können. All diese Daten werden in einer Datenbank gespeichert. Im Backend werden alle zugehörigen Daten verwaltet, dies beinhaltet die Verwaltung von Inhalten, Funktionen,, so wie internen Informationen wie Benutzerverwaltung und vieles mehr.

Zusammenhang zwischen Frontend und Backend: Frontend/Backend Beziehung

Extensions

Als Extensions werden Erweiterungen des Systems bezeichnet, die weitere Funktionen innerhalb des Backends oder Frontends hinzufügen. Die Verfügbarkeit von Erweiterungen ist abhängig vom jeweiligen System. Einige Grundfunktionen gehören heutzutage zur Grundausstattung - dazu gehören Funktionen wie Newsmodule, Bildgalerien und Downloadcenter. Weitere Erweiterungen können im Normalfall schnell eingebunden werden, da die Systeme den Download von Extensions zur Verfügung stellen und diese automatisch installieren. Der Nutzer muss dann die Extension nur noch nach seinen Ansprüchen konfigurieren (in Bezug auf Layout, Inhalte, etc.).

Quelle: http://www.cyres.de/cms-grundlagen/cms-gruende/cms-erweiterung.htm

3 Funktionen eines Content-Management-Systems

Ein Cms bietet dem Anwender viele Funktionen, die keine Programmierfähigkeiten erfordern, sondern nur auf einer fertigen Oberfläche konfiguriert werden müssen. ####Benutzer- und Rechteverwaltung In einem Cms kann 1 Person oder auch mehrere arbeiten. Um eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten, können daher mehrere Benutzer und deren Login Daten im System gespeichert werden. Typischerweise gibt es immer den Benutzer "Administrator", der der erste Nutzer ab dem Zeitpunkt der Installation gespeichert wird und auf alle Daten des Systems zugreifen kann. Dies bedeutet, dass er alle Rechte im System besitzt. Für weitere Benutzer können diese Rechte in verschiedenen Bereichen zugeteilt oder eben gesperrt werden. Dem Benutzer kann zum Beispiel der Zugang zu bestimmten Teilen des Backends verweigert werden oder aber die Berechtigung zur Veröffentlichung von Inhalten genommen werden. Häufig wird dieses Verhalten in großen Redaktionen genutzt, sodass einfache Schreiber nur Inhalte verfassen können, aber nur der Redaktionschef die Inhalte nach Korrektur für die Öffentlichkeit freigeben kann. Durch diese Berechtigungen im System kann eine gewisse Hierarchie widergespiegelt werden. ####Benutzerinteraktionen Heutzutage sind oftmals schon Funktionen vorhanden, die die Interaktion mit den Internetnutzern ermöglichen. Dazu gehören implementierbare Gästebücher, Foren oder auch Kommentarfunktionen der veröffentlichten Inhalte. Desweiteren findet man auch häufig schon eine vorgefertigte Schnittstelle zu verschiedenen Social Media Anwendungen, sodass man die eigene Homepage sofort mit dem Internetauftritt auf einer Social Media Plattform verbinden kann. ####Friendly-URL Das CMS erzeugt für jede angelegte Seite zuerst eine abstrakte URL, die z.B. eine ID enthält. Da dies für Besucher der Seite oft befremdlich wirkt, gibt es eine Möglichkeit die Darstellung der URLs im Backend zu konfigurieren. Statt einer abstrakten URL kann eine URL aus Wörtern erstellt werden. Hier ist zu entscheiden, ob die URL z.B. aus den Seitentiteln bestehen soll, sodass der User besser überblicken kann, wo auf der Seite er sich gerade befindet und er sich die Struktur besser merken kann, oder ob die URLs für Suchmaschinen optimiert werden sollen, sodass Wörter verwendet werden, die für Suchmaschinen relevant sind. Quelle: http://www.techterms.com/definition/friendly_url

Editor (WYSIWYG - What you see is what you get)

"WYSIWYG-Editoren sind der Menufühurung und dem Layout eines Textbearbeitungsprogramm ähnlich. Inhalte werden so dargestellt wie auch vorher im Editor erstellt. Ein großer Vorteil, Anwender benötigen keine Programmierkenntnisse und die intuitive Oberfläche ermöglicht auch unerfahrene Nutzer einen problemlosen Einstieg." (https://github.com/fh-koeln/wba1-2012/wiki/CMS-Dokumentation)

ModX Backend Editor: ModX Backend Editor

4 Einsatzbereich

Der Einsatz eines CMS bietet dem Benutzer einige Vor- und Nachteile, sodass der Einsatz eines solchen Systems gründlich überlegt werden sollte.

Vorteile Nachteile
Direkte und einfache Bearbeitung von Inhalten(kaum Programmierkenntnisse benötigt) Für nur wenige und stattische Seiten zu aufwendig und damit teurer
leichtere Erweiterbarkeit zur Individualisierung des Systems
Trennung von Inhalt, Layout & Technik

Grundsätzlich kann man also sagen, dass ein CMS für kleinere Internetpräsenzen mit statischen Inhalten zu aufwendig sein kann. Sobald aber Inhalte regelmäßig gepflegt werden sollen kann ein solches System Sinn machen. Offen bleibt nur die Frage, welches System gewählt wird, da es viele Open Source, aber auch Closed Source Systeme gibt, die alle verschiedene Anforderungen abdecken.

5 System Beispiele

Um das Thema realitätsnah zu zeigen, stellen wir im Folgenden 3 ausgewählte Systeme kurz vor.

Contao

Contao ist ein Open Source System, das früher unter dem Namen TYPOlight bekannt war. Das System kann für professionelle Internetpräsenzen genutzt werden, da es viele Funktionen und Erweiterungen bietet und zudem eine große Community verfügbar ist, die bei Problemen ständig erreichbar ist.

Vorteile:

  • Große Community, dadurch Hilfe von vielen Nutzern
  • viele Grundfunktionen, dadurch muss nicht mehr viel selbst implementiert werden und es müssen dementsprechend keine großen PHP Kenntnisse vorhanden sein

Nachteile:

  • Nur ein Entwickler, sodass neue Erweiterungen von diesem abhängen

Contao Demo: http://demo.contao.org/contao/

Contao Frontend: Contao Frontend Contao Backend: Contao Backend

Quellen: https://contao.org/de/

Joomla

Joomla (Lautschrift"Juumla") ist ein Open Source System, das sich wie alle CMS auch für unerfahrene Anwender leicht installieren und konfigurieren lässt. Durch die große Community kann das System auch ohne Programmierkenntnisse leicht erweitert werden. Die große Auswahl an Extensions existiert unter Anderem dadurch, dass Joomla ein Framework anbietet, dass es ermöglicht Anwendungen auf einer offenen Plattform bauen zu können.
Das einzige Manko an Joomla ist derzeit ein Sicherheitsproblem, das daraus resultiert, dass die Extensions zum einen von vielen Personen erstellt werden, die unterschiedliche Programmierfähigkeiten aufweisen und zum anderen das System weltweit so oft genutzt wird, das Hacker dort eine größere Angriffsfläche finden.

Vorteile

  • Große Community
  • Viele Erweiterungen Verfügbar Nachteile
  • Die Standardversion enthält nur wenige Funktionen
  • Erweiterungen weisen oftmals Sicherheitsprobleme auf

Joomla Demo: http://demo.joomla.org/

Quelle: http://www.joomla.de/joomla-entdecken

ModX

ModX ist ebenso wie die anderen vorgestellten Systeme eine Open Source Lösung, jedoch noch nicht so weit verbreitet wie diese. Der wohl bedeutendste Vorteil des Systems ist die Sicherheit. ModX ist ein System, dass Wert auf Sicherheit in Bezug auf die Rechteverwaltung im System, aber auch auf das Vermeiden von Sicherheitslücken in den Anwendungen legt.

Vorteile

  • Übersichtliches Backend
  • Großes Forum und Community Nachteile
  • Viel Eigenprogrammierung für eine optimale Individualisierung der Seite

Modx Demo: http://www.visions.ch/demo/

Quelle: http://modx.com/why-modx/

Technischer Vergleich der 3 Systeme

Aspekt Contao Joomla ModX
Lizenz Open Source Open Source Open Source
Drittanbietermarkt klein groß groß
Funktionen
Mehrsprachigkeit Ja Ja Ja
Friendly URL Ja Ja Ja
Suche Ja Ja Ja
Mitgliederbereich Ja Ja
Barrierefreiheit Ja Ja Ja
Repsonsive Webdesign Ja Ja
Technische Aspekte
Programiersprache PHP PHP PHP
Datenbank MySQL MySQL MySQL
Webserver Any Any Apache
Application Server blank CGL Apache
Erweiterbarkeit Mittel Gut Mittel
UTF-8 Support Ja Ja Ja
Neue Webtechnologien Ja Ja Ja
Content Management
Verschiedene Rollen Ja Ja Ja
Versionierung Ja Nein -
Freigabeprozess Ja - - - -
Workflowengine Ja Nein Ja

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